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Ehrkränkende Behauptungen und rufschädigende Veröffentlichungen im Internet
Autor: trudi
Datum: 14.10.09 10:57 Uhr
 

Ehrkränkende Behauptungen und rufschädigende Veröffentlichungen im Internet

 

Im Dezember vergangenen Jahres hat das - inzwischen ausgeschiedene - Mitglied, Michael Herrentals, gegen unseren Vorsitzenden, Gerd Straeten, auch soweit es dessen Vereinstätigkeit angeht, ...


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Ehrkränkende Behauptungen und rufschädigende Veröffentlichungen im Internet

Im Dezember vergangenen Jahres hat das - inzwischen ausgeschiedene - Mitglied, Michael Herrentals, gegen unseren Vorsitzenden, Gerd Straeten, auch soweit es dessen Vereinstätigkeit angeht, Anzeige bei dem Veterinäramt, der Polizei und Staatsanwaltschaft sowie dem Finanzamt wegen "Futterspendenmißbrauchs" erstattet. Im Rahmen dieser Anzeigen hat er behauptet, unser Vorsitzender habe bei sich für den Verein bestimmte bzw. für die Verteilung an Tierschützer bestimmte Futterspenden unsachgemäß gelagert, die Futterspenden bestimmungswidrig nicht an interessierte Tierschützer verteilt und auf diese Weise die Futterspenden dem Verderb anheim gestellt. Um diese Behauptung zu untermauern hat Herrentals weiterhin der Polizei von ihm auf dem Gelände von Straetens aufgenommene Fotos übermittelt, die das von Straeten zu verantwortende verdorbene Futter darstellen sollen. Seine diesbezüglichen Behauptungen und Angaben hat Herrentals nicht nur den Behörden gegenüber angegeben, sondern hat seine Behauptungen auch ins Netz gestellt und auf diese Weise Mitglieder und Freunde unseres Vereins detailliert über das angebliche Fehlverhalten von unserem Vorsitzenden unterrichtet.

Wie viele unserer Mitglieder und Freunde bestätigen, wurde der größte Teil des Futters sofort an sie, kleine Tierschutzvereine und Einzelkämpfer weiter geleitet. Dennoch war es uns trotz intensiver diesbezüglicher Bemühungen nicht möglich, auch für das Restfutter Abnehmer zu finden, zumal das Verfalldatum des Futters bereits abgelaufen war.

Es dürfte allgemein bekannt sein, dass selbst bei größter Sorgfalt bei der Aufbewahrung des Futters immer Ereignisse eintreten können, die zu einer Beeinträchtigung des gelagerten Futters führen können, sei es durch Ungeziefer, sei es - wie im vorliegenden Fall - durch einen bei Straetens nicht vorsehbar eingetretenen Wasserschaden und Mäuse. Es bleibt also zunächst festzuhalten, dass die von Herrentals diesbezügliche Behauptungen nachweislich falsch sind und mit der Realität nichts zu tun haben.

Dass das Verhalten von unserem Vorsitzenden weiterhin auch nicht ansatzweise strafrechtliche Relevanz aufweist, wurde von den Behörden unmissverständlich festgestellt. Es ist somit festzuhalten, dass die von Michael Herrentals verbreiteten Äußerungen die Ehre von Gerd Straeten als geschütztes Rechtsgut verletzt wurden, um unseren Vorsitzenden und den von ihm geleiteten Verein in Misskredit zu bringen.
Wir sind jedenfalls nicht gewillt, die Dinge auf sich beruhen zu lassen und haben Herrentals über unseren Rechtsanwalt aufgefordert, sich bei unserem Vorsitzenden, Gerd Straeten, unverzüglich schriftlich zu entschuldigen und die beanstandeten Äußerungen in keinem Falle zu wiederholen und gleichzeitig eine Unterlassungserklärung unterzeichnet abzugeben.

Weiterhin hält unser Anwalt fest, dass zwischen Herrentals und Straeten auch ein privatrechtliches Auftragsverhältnis insoweit bestand, als Michael Herrentals von Gerd Straeten beauftragt wurde, im Zuge des vorhandenen Wasserschadens entsprechende Schadensbeseitigungsarbeiten auszuführen und Herrentals hierfür eine Kostenrechnung in Höhe von 329,10 Euro übermittelt hat. Soweit er die beauftragten Arbeiten dazu benutzt hat, auf dem Gelände von Straeten ohne dessen Zustimmung Fotos zu fertigen und diese an die Behörden weiterzuleiten sowie im Internet zu veröffentlichen, stellt dies eine gravierende Verletzung von Neben- und Fürsorgepflichten dar, die Herrentals als Auftragnehmer gegenüber Straeten obliegen. Wegen Verletzung dieser Pflichten ist Herrentals gegenüber Straeten schadenersatzpflichtig, wobei der Schaden darin besteht, dass Straeten sich zur Abwehr der auf die Anzeige hin zunächst veranlassten behördlichen Verfolgungsmaßnahmen anwaltlichen Beistandes bedienen musste.

Eine weitere Behauptung seines Mitarbeiters - unser Katzenasyl sei "für die Katzen der Vorhof zur Hölle" - veröffentlichte Herrentals ebenfalls auf seiner Homepages. Für uns völlig überraschend überprüfte das Veterinäramt am frühen Morgen des 9. Januar die Haltung der Gnadenbrot-Katzen bei Straetens. Aber auch diese Behörde konnte keinen Grund für eine solche Äußerung finden. Sie bescheinigte uns eine gute Haltung der Tiere und war überrascht, dass wir sogar eine Quarantänestation vorweisen können.

Wie uns zwischenzeitlich bekannt geworden ist, soll Herrentals bzw. gegebenenfalls von ihm beauftragte Personen angekündigt haben, die erwähnten von ihm ohne Wissen und Zustimmung Straetens gefertigten Fotos als "Beweismittel" für den angeblichen "Futterspendenskandal" ins Netz setzen zu wollen bzw. interessierten oder nicht interessierten Dritten den Zugriff auf diese Fotos zu ermöglichen. Herrentals wurde von unserem Anwalt ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein derartiges Verhalten rechtswidrig und von ihm selbstverständlich zu unterlassen ist. Seine diesbezüglichen Behauptungen habe er ebenfalls im Netz zu widerrufen und sich ebenfalls im Netz bei Gerd Straeten für die Entgleisung zu entschuldigen. Solange dies nicht geschieht werden wir weitere rechtliche Schritte gegen die ehrkränkende Behauptungen sowie rufschädigende Veröffentlichungen unternehmen.
 
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