Immer wieder lese ich *Katze vermisst* oder *Katze entlaufen*. Dann lese ich weiter und werde traurig. Da steht z.Bsp. **trägt ein Halsband**, oder **nicht kastriert**.
Es kann immer passieren, dass aufgrund Schreck oder Panik ein Tier sich so weit entfernt, dass es nicht mehr den Weg nach Hause findet. Natürlich sollte man die Tiere nicht vergessen, die keine Möglichkeit mehr haben zu laufen.
**Halsband**
Da gibt es die *Katzenliebhaber*, die denken, sie könnten ihre Liebe beweisen, indem sie ihrer Katze ein SuperTolles Halsband oder Floh-Zeckenbänder anlegen. Da Büsche, Bäume und Zäune keinerlei Hindernis für eine Katze darstellt und es dadurch passieren kann, dass die Katze durch das Halsband hängenbleibt und ihr der weitere Weg verwehrt bleibt. Im schlimmsten Fall, man möge es sich nicht vorstellen, bleibt sie hängen und durch ihre Strampelei stranguliert sie sich.
**Aber man muss doch sehen, dass sie einem gehört**. Ganz ehrlich, man sieht, ob eine Katze/Kater ein liebesvolles Zuhause hat oder nicht. Zudem stört ein Adressanhänger keinesfalls, wenn jemand eine Katze mitnehmen will. Ein Chip oder eine Tätowierung macht da weitaus mehr Sinn, denn die läßt sich so schnell nicht entfernen wie ein Anhänger.
Dann gibt es noch die schönen Bänder mit Glöckchen. Die Glöckchen sollen wohl dazu dienen, um die Vögelchen zu schützen oder um das der Halter hört, wo sie sich aufhält. Stellen Sie sich mal vor, Sie müßten 24 Stunden am Tag mit einer Kuhglocke rumlaufen und könnten nix dagegen tun. Zum einen schützt es die Vögelchen nicht, denn die Katze lernt, wie man sich bewegt, ohne das es klingelt und zum anderen stört das Klimpern nicht, um die Nester auszuräumen. Von der Qual der hoch sensiblen Öhrchen ganz abzusehen. Zum anderen setzt man der Katze noch gewaltig zu, denn durch das Glöckchen wird der Jagdtrieb eines in der Nähe laufenden Hundes geweckt.
Aber da gibt es doch auch noch diese Sicherheitsbänder, die bei Druck aufspringen sollen oder die Bänder, welche nachgeben sollen. Nun, es gibt viel, womit die Wirtschaft viel Geld mit noch viel mehr Versprechungen macht. Aber legen Sie wirklich Ihre Hand dafür ins Feuer, das dies Ihrer Katze in einer Notsituation wirklich hilft ?
Heilbronner Katzenvermittlung.
Solche Anti-Floh-Halsbänder – oder gar Lederbänder mit unsinnigen Glöckchen - verfangen sich bei den Streifzügen der Katze nicht selten in Sträuchern, Zweigen oder Ästen. Bei dem verzweifelten Kampf sich zu befreien, hat dieser Kater die Pfote bis zur Schulter durch das Band geschoben. Die schweren Verletzungen durch das Einschneiden des Bandes müssen enorme Leiden und Qualen verursacht haben.
Er konnte Gott sei Dank gerettet werden. Allerdings war der Tierarzt wochenlang damit beschäftigt, die große eiternde Wunde um den Hals zu versorgen.
Herzlichen Dank an Johanna Schwarzer für die Genehmigung die Fotos zu veröffentlichen.
Hallo liebe Trudi,
selbstverständlich darfst Du die Fotos veröffentlichen. Jeder, der einen Katzenbesitzer kennt, dessen Katze ein Halsband trägt, sollte diesen höflich auf die Gefahren aufmerksam machen. Hier ist sehr viel Unwissenheit mit im Spiel und das Schlimmste sind die Glöckchen an den Bändern, ein Horror für das so empfindliche Katzen Ohr! Oft bilden sich die Tierbesitzer auch ein, eine Katze sähe viel besser mit Halsband aus. Es sollte in jedem Fall darauf verzichtet werden, denn es erfüllt nur den einen Zweck, nämlich den, die Kasse des Anbieters zu füllen.
Nach aufsehenerregender „Kunst“-Aktion: Guillotine soll Millionengewinn erzielen PETA regt die Verantwortlichen an, Teilerlös für Tiere zu spenden
Stand: 16. Mai 2012
Berlin / Gerlingen, 16. Mai 2012 – Nachdem zwei Berliner Kunststudenten mit der vermeintlichen Tötung eines Schafes mittels einer nachgebauten Guillotine für Furore gesorgt hatten, appelliert PETA Deutschland e.V. nun in einem Schreiben an die beiden, einen Großteil des Geldes, das ihnen der Verkauf des Fallbeils einbringen soll, an die Tierrechtsorganisation oder einen Gnadenhof für Tiere zu spenden. Auf diese Weise würden die Verantwortlichen dem von ihnen kommunizierten kritischen Ansatz der Aktion Rechnung tragen.
„Die medienwirksame PR-Aktion ist zwar gewöhnungsbedürftig, doch hoffen wir, dass sie Menschen zum Nachdenken und zum Fleischverzicht anregt“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Schließlich entscheidet sich tagtäglich die Mehrheit der Bürger und Bürgerinnen durch ihr Konsumverhalten für den Tod von Milliarden von Tieren. Wir appellieren nun an Iman Rezai und Rouven Materne, einen Teil des erwarteten Millionenbetrags den Tieren zugutekommen zu lassen.“
Die beiden Kunststudenten sorgten jüngst für Schlagzeilen, nachdem sie im Rahmen eines „Kunst“-Projekts über den vermeintlichen Tod vom Schaf Norbert mittels einer Guillotine per Internet abstimmen ließen. Eigenen Angaben zufolge soll die nachgebaute und funktionstüchtige Köpfmaschine nun für rund 1,75 Millionen Euro an eine Privatperson aus den USA verkauft werden.
Kurz nach dem Bekanntwerden des Vorhabens wurde PETA von der zuständigen PR-Agentur schriftlich zugesichert, dass es sich dabei um „eine Propaganda-Aktion mit politischem Inhalt handelt und es dem Schaf gut geht und ihm nichts passieren wird“. Weiterhin wurde PETA darüber informiert, dass Norbert als „Haustier“ gehalten werde und bei privaten Haltern in seiner Schafherde lebe und dort eines natürlichen Todes sterben werde.
Hasstiraden im Internet Todesdrohungen gegen Künstler: Polizeischutz für Schaf-Köpfer
Von KARIM MAHMOUD
Berlin – Sie wollten ein Schaf köpfen und werden jetzt selbst mit dem Tod bedroht. Die Perverskünstler Rouven Materne und Iman Rezai stehen unter Polizeischutz. Wenn am Freitag Berlins umstrittenstes Kunstdrama zum letzten Akt lädt, rechnet die Polizei mit allem. Auch mit einem Attentat. Darum wird die Pressekonferenz in der Chausseestraße in Mitte hermetisch abgeriegelt. Niemand kommt rein, der nicht namentlich angemeldet wurde.
Rezai und Materne wollen zum Abschluss ihres bizarren Guillotine-Projekts Rede und Antwort stehen. Und sie wollen das Geheimnis um ihre schrille Hinrichtungsmaschine lüften, die sie bereits für 2,3 Millionen Dollar an einen US-Sammler verkauft haben.
Das Ergebnis der makabren Internet-Aktion stand allerdings schon gestern fest: 2,5 Millionen stimmten gegen die Enthauptung von Schaf Norbert, 1,7 Millionen hätten den Hammel lieber unterm Schafott sterben sehen. Seit April durfte im Web darüber abgestimmt werden. Eigentlich müsste jetzt alles in Ordnung sein. Aber im Internet geht der Hass auf die Künstler erst richtig los. „Sie bekommen Morddrohungen und werden übel verleumdet“, sagt Melanie Marten, die Sprecherin des Duos. Acht Anzeigen gegen Materne und Rezai liegen der Staatsanwaltschaft vor. Trotz aller Kritik planen beide schon ihr nächstes Pervers-Projekt.
17:01 Makabre Kunstaktion Schaf Norbert im Internet vor dem Fallbeil gerettet
Berliner Kunststudenten wollen ein Schaf mit einer Guillotine köpfen. Mehr als vier Millionen User stimmten über die makabere Aktion ab.
Von Gabriela Walde
Tabubrüche gehören bekanntlich zur Kunst wie Sand in die Wüste. Die ganze Kunstgeschichte ist voll davon. Christoph Schlingensief rief in einer Auktion schon einmal dazu auf, Kanzler Kohl zu töten, und Damien Hirst legte mit Vorliebe glotzäugige Tierkadaver ein in Formaldehyd, verdiente damit Millionen. Eins ist schon mal klar, die beiden Berliner Kunststudenten Iman Rezai und Rouven Materne, beide Meisterschüler an der renommierten Universität der Künste Berlin, haben es geschafft – sie sind bekannt, vorerst.
Das geht so: Norbert, ein armes bemitleidenswürdiges Schaf, geht es ans Fell, es soll geköpft werden. Mit einer poppigen rot-grünen Guillotine, die die beiden Berliner selbst gebastelt haben. „Soll dieses Schaf getötet werden?“: Auf der Website (Die Guillotine) dieses makaberen „Experiments“, wie die beiden ihre Aktion nennen, konnte jeder per Klick abstimmen (ja/nein), ob das Fallbeil sausen soll oder nicht. Dazu sah man ein Video, worauf das Messer hoch und runter sauste, die beiden Künstler gaben sich ganz in Weiß als Henker. Wenn es um das Wohl von Tieren geht, ist das häufig ein Aufreger, da brodelt schnell die Volksseele. Einige Strafanzeigen sollen bei der Berliner Justiz eingegangen sein.
Die Kunstkumpel Rezai und Materne selbst zeigen sich ganz überrascht über die vielen Reaktionen. Dabei war ihr Tabubruch mit Norbert wohl kalkuliert im großen Universum der Kunst. Mit den Mitteln unserer Mediengesellschaft, dem Internet, der Abstimmung unter der Vorgabe der demokratischen Entscheidung – und der Sensation. Am Himmelfahrtstag (!) war dann Schluss mit der Internet-Quote. Verblüffend: Mehr als 4,2 Millionen Nutzer haben insgesamt abgestimmt über Leben und Tod von Norbert, 2,5 Millionen sind gegen das Hackebeil, der Rest dafür.
Am Freitag wollen die beiden Künstler das Ergebnis auf einer Pressekonferenz vorstellen, wo und wann, das verheimlichen sie. Wer dabei sein möchte, muss seine Fragen per Mail an die Beiden senden. Wo ist das Schaf? Was wird aus ihm? Wo steht die Tötungsmaschine? Funktioniert sie wirklich oder war sie ein Fake? Das wollen viele wissen. Doch die beiden Künstler behalten sich die Auswahl der Teilnehmer vor. Gute Fragen, schlechte Fragen? Erst dann wird entschieden, wer vorgelassen wird zu den beiden. Gekonnte Strategie, um die Spannung zu erhöhen. Kaum verwunderlich, dass im Netz schnell eine Debatte darüber losbrach, wo die Freiheit der Kunst endet und die Perversion losgeht. Manche Einträge klingen wie Morddrohungen, wie die von Deevil: „Wir machen eine Facebookseite auf und sammeln für den Killer...ich fange an und spende 1000 Euro…“ heißt es da.
Mediale Aufmerksamkeit bedeutet heute viel in der Vita von bildenden Künstlern, zumal es hier in der Stadt geschätzte 10.000 gegeben soll. Da ist der Überlebenskampf groß, die Idee zum Werk muss gut sein, provozieren, sonst guckt ja keiner. Kreativität? Die kennt keine Grenzen. Auch wenn sich die Universität von der Norbert-Aktion deutlich distanziert. „In jeder Hinsicht selbstverständlich ist, dass die Kunst ihre Grenze dort findet, wo Lebewesen Schaden nehmen“, lässt der Präsident Martin Rennert wissen.
Der Kunst tut das keinen Abbruch. Angeblich hat ein US-Sammler die „Die Guillotine“ der bislang weitgehend unbekannten Meisterschüler für immerhin 2,3 Millionen Dollar gekauft. Bestätigt wird das nirgends. Könnte auch wieder ein Coup zur Selbstdarstellung sein, indem die beiden den hyperventilierenden Kunstmarkt auf die Schippe nehmen. Wie dem auch sei, heute also wollen Iman Rezai und Rouven Materne vor die Öffentlichkeit treten. Mal sehen, was noch alles so passiert.
Sie erinnern sich sicherlich noch an den letzten Newsletter, wo ich darüber berichtete, daß die deutsche Bundesregierung 20.000.000 Euro für ein, wie ich finde, mehr als fragwürdiges Naturschutzprojekt namens KaZa ausgegeben hat, welches offensichtlich dazu genutzt wird, daß gutbetuchte Trophäenjäger Tiere wie Elefanten, Nashörner Löwen etc. abballern können.
Mir ist kein anderes Land bekannt, welches eine derart hohe Summe Steuergelder in ein derart dubioses Projekt steckt, von dem offensichtlich vor allem reiche Tierquäler profitieren - und damit garantiert nicht die betroffenen (getroffenen) Tiere!
Ebenfalls ist mir kein anderes Land außer Deutschland bekannt, welches Interesse daran hat, einen der letzten wahren Umweltschützer, namens Paul Watson einzuknasten und einer Bananenrepublik auszuliefern, nur weil er 2002 zurecht vor der südamerikanischen Küste gegen das Finning anging, wie Sie folgender Meldung von Rettet den Regenwald e.V. entnehmen können:
Freiheit für den Umwelthelden Paul Watson
Paul Watson wurde mehrfach international für seine Arbeit ausgezeichnet
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
einer der wichtigsten Schützer der Meere, Paul Watson, wurde am Montag am Frankfurter Flughafen festgenommen. Sein Vergehen: Vor der südamerikanischen Küste hatte er 2002 hunderte Haifische vor dem grausamen Finning bewahren wollen. Bei dieser tierquälerischen Methode werden den Tieren die Rückenflossen abgetrennt, dann werden sie ins Meer zurückgeworfen, wo sie langsam verenden.
Obwohl selbst Interpol empfohlen hat, Paul Watson nicht festzunehmen und eine internationale Fahndungsausschreibung ablehnte, hat das Amtsgericht Frankfurt seine Festhaltung beschlossen. Diese Entscheidung ist absurd!
Unsere Erde braucht mutige Menschen, die sie verteidigen. Bitte fordern Sie bei der Justizministerin die sofortige Freilassung von Paul Watson.
Ende des Newsletters von Rettet den Regenwald e.V.
* * *
Fragen Sie sich selbst, liebe Tierfreunde,
wie kommt Deutschland dazu, immer genau daß zu unterstützen, was den Tieren und der Natur offensichtlich schadet, während wahre Naturschützer ohne Sinn und Verstand hinter schwedische Gardinen gebracht werden - und das ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, wo sein Film Wal Wars - Krieg den Walfängern ausgestrahlt wird, den Sie am 17.5.2012 um 20.15 auf RTLNITRO sehen können.
Falls Sie es noch nicht wissen sollten: Den Knastaufenthalt von Paul Watson´s will die japanische Walfangflotte offenbar dafür ausnutzen in seiner Abwesenheit bis August 260 Wale umzubringen.
Zitat aus der Webseite http://www.spreadnews.de/japan-aktuell-radioaktives-casium-im-schlamm-der-bucht-von-tokyo-steigt-an/1122029/ unterster Artikel, Zitat: "Unterdessen sollen noch im Verlauf dieser Woche drei Schiffe von Japan aus in den Nordwest-Pazifik aufbrechen, deren Mission darin besteht, bis Anfang August insgesamt 260 Wale zu fangen – zu Forschungszwecken, wie die japanische Fischereibehörde am gestrigen Dienstag betonte." Sollte das passieren, wären Deutschlands Behörden für dieses Walmassaker mitverantwortlich!
Zudem frage ich mich, warum unser deutsches Staatsfernsehen diesen ökologisch bedeutsamen Film nicht ausstrahlt. Habe ich da etwas übersehen oder sollten ARD und ZDF von irgendwoher ferngelenk werden?! Und wenn ich die Festnahme von Paul Watson sehe, frage ich mich, ob nicht eventuell sogar ganz Deutschland ferngelenkt wird!
Und noch eine Pressemeldung mit Protestmöglichkeit für Sie:
WDSF-Pressemitteilung: Verhaftung des Walschützers Paul Watson löst weltweit Proteste aus
WDSF-Pressemitteilung vom 14.04.2012
Verhaftung des Walschützers Paul Watson löst weltweit Proteste aus
(Hagen – 14.05.2012) Der ursprüngliche Mitbegründer von Greenpeace und heutige Präsident der radikalen Tierschutzorganisation Sea Shepherd Paul Watson wurde gestern auf dem Frankfurter Flughafen aufgrund eines Auslieferungsersuchens von Costa Rica verhaftet.
Eigentlich sollte Watson im Kreis tausender Star Treck- Anhänger ab Donnerstag Gast der Tagung der FedCon in Düsseldorf sein, Europas größter Science Fiction Convention. Ein Haftbefehl aus Costa Rica kam ihm jetzt dazwischen. Watson hat sich weltweit als kompromissloser Umweltschützer für seine unkonventionellen Methoden zum Schutz der Meere einen Namen gemacht. Mit seiner Schiffsflotte stört er alljährlich die Japaner bei ihrem angeblich wissenschaftlichen Walfang im Südpolarmeer und verhindert so das grausame Abschlachten der Wale. Aber auch etliche Schiffskollisionen sollen auf sein Konto gehen, immer ohne Menschen zu verletzen, betont er selbst. Mit der französischen Sex-Schauspielerin Brigitte Bardot setzte er sich unermüdlich und erfolgreich für den Robbenschutz in Kanada ein. Weltweit werden Dokumentationen über sein unerschrockenes Handeln auf den Weltmeeren von den TV-Sendern ausgestrahlt.
Die Verhaftung in Frankfurt geht auf einen Haftbefehl des Karibik-Staates Costa Rica aus dem Jahr 2002 zurück. Demnach soll Watson einen Haifischfänger mit seinem Schiff abgedrängt haben. Die Crew sei daraufhin mit ihrem Schiff in den nächsten Hafen geflüchtet, weil sie sich in ihrem Leben bedroht fühlte. Weltweit sterben nach Angaben von Umweltexperten über 70 Millionen Haie durch Menschenhand. Das Abhacken der begehrten Flossen bereitet den Haien, die anschließend wieder ins Meer geworfen werden, einen qualvollen Tod.
Paul Watson ist seit Jahren Kuratoriumsmitglied der deutschen Organisation „Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)“. Im Jahr 2000 führten der WDSF-Gründer Jürgen Ortmüller und Paul Watson mit seinem damaligen Schiff „Ocean Warrior“ auf den nordatlantischen Färöer-Inseln eine spektakuläre Aktion gegen das alljährliche tausendfache Walschlachten durch. Seitdem darf Watson die Inselgruppe nicht mehr betreten, weil er auch dort in Gefahr läuft, verhaftet zu werden. Ortmüller protestierte unbehelligt vor zwei Jahren erneut auf der autonomen Inselgruppe.
Das WDSF protestierte jetzt bei der Botschaft von Costa Rica in Berlin und versucht in Kooperation mit dem Europaparlamentarier Daniel Cohn Bendit eine Freilassung des berühmten Umweltschützers zu erreichen. Gegenüber dem Justizministerium in Berlin fordert WDSF-Chef Ortmüller für das WDSF-Kuratoriumsmitglied Watson eine umgehende Überprüfung des Auslieferungsersuchens von Costa Rica und seine Freilassung. Ortmüller: „Ein Karibikstaat der Kinderprostitution duldet und der Hundertausende von geschützten Meerestieren abschlachtet, sollte nicht anerkannte und engagierte Umweltschützer verhaften lassen, zumal ein Fehlverhalten von Watson bisher nicht bewiesen wurde. Es liegen lediglich die empörten Aussagen der Schiffsbesatzung des abgedrängten Haifängers vor. Diese gehören ins Gefängnis. Wir empfehlen bis auf weiteres einen internationalen Reiseboykott für einen Unrechtsstaat wie Costa Rica.“--
Jürgen Ortmüller
WDSF-Geschäftsführer
Dringender Aufruf an alle Sea Shepherd Supporter – Helft uns, Captain Watson vor der Auslieferung nach Costa Rica zu bewahren!
Es hat uns gerade die schockierende Nachricht erreicht, dass deutsche Beamte beschlossen haben, mit der Auslieferung von Captain Watson nach Costa Rica fortzufahren. Unsere letzte Hoffnung, Captain Watson vor der Auslieferung zu bewahren, ist es, die deutschen Beamten des Justizministeriums davon zu überzeugen, sich einzuschalten und ihre Entscheidung zu kippen. Zeigt eure Unterstützung für Captain Watson, indem ihr Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kontaktiert, die Bundesjustizministerin in Berlin. Lasst sie wissen, dass der Haftbefehl, der zur Festnahme von Captain Watson führte, politisch motiviert ist und deshalb von der deutschen Bundesregierung ignoriert werden sollte. Mit internationaler Unterstützung können wir Captain Watson befreien und ihn davor bewahren, in Costa Rica möglicherweise einen unfairen Prozess zu bekommen.
Bitte kontaktiert: (Bleibt bitte höflich und respektvoll)
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Bundesministerin für Justiz Deutscher Bundestag Platz der Republik 11011 Berlin
ich bin sehr besorgt darüber, zu hören, dass Paul Watson, Captain und Gründer von Sea Shepherd, in Deutschland festgenommen wurde und möglicherweise nach Costa Rica ausgeliefert werden soll. Ich bin der Meinung, dass der Haftbefehl, der zu der Festnahme von Captain Watson führte, politisch motiviert ist, vermutlich aufgrund eines Vorfalls, bei dem Sea Shepherd illegale Shark-Finning-Aktivitäten aufdeckte.
Ich unterstütze Sea Shepherds Bemühungen, illegalen Fisch- und Walfang auf der ganzen Welt zu beobachten und aufzudecken und bin der Meinung, dass einige illegale Fischerorganisationen versuchen, die internationalen Gesetze zu nutzen, um Sea Shepherd aufzuhalten.
Ich bitte Sie eindringlich im Bezug auf den Auslieferungsantrag zu berücksichtigen, welch wertvolle Arbeit Captain Watson und Sea Shepherd weltweit leisten, um auf die Gefährdung unserer Ozeane aufmerksam zu machen.
Und wenn Sie dann lesen, wie Ilse Aigner die Verfassungsänderung bzgl. deutschen Tierschutz beweihräuchert, die vor 10 Jahren ins Grundgesetz aufgenommen wurde, siehe http://www.ptext.de/nachrichten/aigner-tiere-verpflichtet-363422 ...kann ich wirklich nur noch das große Kotzen kriegen.
Hier für Leseratten noch ein Kommentar von Klaus Braunert:
Klaus Braunert Hufeisenweg 45 24848 Kropp bei Schleswig SIMBIOSIS-Mensch u.Natur e.V. www.promonte.de
Meine Stellungnahme:
Paul Watson muß sofort freigelassen werden!
Es ist unbegreiflich oder vielleicht symptomatisch, daß die Verhaftung und Festsetzung von Paul Watson kein größeres Medienecho hervorgerufen hat. Es werden lediglich ein paar nüchterne Fakten dazu wiedergegeben, nicht ohne den süffisanten Hinweis, daß es sich dabei um eine „umstrittene Persönlichkeit“ handele.
Dieser Paul Watson hat mehr für das Leben in und an den Weltmeeren getan, als alle Politiker und vielleicht auch die Umweltverbände zusammen. Er war seit viel Jahren mit seiner Crew der Einzige, der aktiv eingegriffen hat, wo Zerstörung der Natur und bestialischer Mord an ihren Lebewesen in großem Stil stattgefunden hat und immer noch stattfindet.. Sein Anteil,an dem, was bisher gerettet werden konnte, ist unschätzbar. Und statt, daß man ihn hierzulande mit allen Ehren empfängt, wird er aufgrund eines dubiosen Rechtshilfensuchens einer Karibikrepublik eingesperrt. Ohne daß sich ein Sturm der Empörung erhebt, wird offenbar zur Tageordnung übergegangen, während Paul Watson in Frankfurt im Knast sitzt.
Hier stellt sich eindringlich die Frage, welche einflussreichen Naturausbeuter die Strippen gezogen haben, um ihn aus dem Verkehr zu ziehen. Erzähle mir niemand, daß es sich dabei,um die eigenmächtige Aktion irgendwelcher untergeordneter Justizbehörden gehandelt habe. Mit der Verhaftung von Paul Watson hätten sie sich verhoben, wenn diese Ungeheuerlichkeit, die Deutschland mit anderen Unrechtsstaaten auf eine Stufe stellt,nicht von höchster Stelle dedeckt würde.
Leserbrief an die TAZ: 14.05.2012 14:47 Uhrvon Klaus Braunert:Es ist nur noch peinlich, mit diesem Land identifiziert zu sein, in dem alle möglichen Verbrecher gegen die Natur und die Tiere machen können, was sie wollen, nur, wenn sich Tierschützer und einer der wenigen, heute lebenden Helden hierher verläuft, wird er eingesperrt. Welche Schande für uns!
Datum: 13. Mai 2012 | Mehr aus diesem Ressort: Heute in der Zeitung für Trier-Land Autor: Christa Weber Ort: Waldrach
Jagdhund beißt Kater Paul tot
Siegmund Blasius ist empört: Vor seinem Wochenendhaus bei Waldrach hat der Hund eines Jägers seinen Kater totgebissen - Pauls leblosen Körper fand Blasius später in der Ruwer. Der Tierfreund fordert Konsequenzen für den Hundehalter, aber die Behörden machen ihm wenig Hoffnung. Ein Bild aus glücklichen Tagen: Kater Paul vor seinem Tod. Sein Besitzer hat das Tier leblos in der Ruwer entdeckt.Foto: privat
Waldrach. Für Siegmund Blasius wird der 17. März 2012 immer in schrecklicher Erinnerung bleiben: An diesem Samstag musste er seinen Kater Paul tot aus der Ruwer bergen.
Was ist passiert: Paul hatte zuvor am Tor eines Nachbargrundstücks gespielt - in einer Wochenendhaussiedlung an der K 12 bei Waldrach, wo Blasius selbst ein Häuschen besitzt. Ein Mann kam mit seinem Jagdhund, Rasse Deutsch Drahthaar, vorbei. Der Hund war nicht angeleint. Er entdeckte den Kater, verfolgte ihn auf das Grundstück, biss mehrfach zu und tötete das Tier - so hat es laut Blasius ein Nachbar beobachtet. Er sah auch, wie der Hundebesitzer den Kater in Richtung Ruwer-Radweg davontrug. Der Nachbar alarmierte Blasius, der fuhr mit dem Fahrrad hinterher. "Ich habe Paul dann im Wasser entdeckt", erzählt er mit brüchiger Stimme. Der Mann, so vermutet Blasius, muss den toten Kater von der Radwegbrücke nahe der Korlinger Mühle in die Ruwer geworfen haben.
Anzeige bei der Polizei: Der Tierfreund war schockiert - zumal er vom Augenzeugen erfuhr, dass der Hundebesitzer Jäger sei und hin und wieder in der Nähe in einem Wochenendhaus wohne. Blasius erstattete Anzeige bei der Polizei Schweich. Dort hieß es jedoch, es habe keine "strafrechtliche Relevanz", wenn ein Hund eine Katze töte.
Ordnungsamt ohne Handhabe: Die Polizei gab den Fall an Norbert Baden vom Ordnungsamt der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer weiter. Deren Gefahrenabwehrverordnung schreibt vor, dass Hunde auf öffentlichen Straßen "innerhalb bebauter Ortslage" anzuleinen sind. Außerhalb des Dorfes dürfen sie frei laufen - so lange, bis sich ein Mensch nähert. Wird der Hund dann nicht angeleint, drohen bis zu 5000 Euro Bußgeld - allerdings nicht im Fall des Katers Paul. Denn: Die Siedlung, erklärt Baden, gehöre nicht zur Ortslage, zudem sei kein Mensch in Sicht gewesen. Der Hund habe dort frei laufen dürfen und getan, "was von hundert Hunden hundert tun würden, wenn sie einer Katze nachstellen können". Beim späteren Verhalten des Jägers gebe es aber auch eine "moralische Komponente", sagt Baden. Da sei die Jägerschaft gefragt. Vom Ordnungsamt habe der Mann zumindest den Hinweis erhalten, "in eigenem Interesse auch ohne Verbot" nahe der Wochenendhäuser den Hund anzuleinen.
Tierschutzgesetz: Für Blasius ist die Sache damit nicht erledigt. Er vermutet, dass der Hund auf den Kater gehetzt wurde. Denn bei einer früheren Begegnung mit Paul habe der Hund keinerlei Reaktion auf den Kater gezeigt. Weil das Hetzen eines Tieres auf ein anderes - außer bei der Jagd - laut deutschem Tierschutzgesetz verboten ist, hat Blasius das Veterinäramt des Landkreises Trier-Saarburg kontaktiert. Dort will man den Vorfall prüfen: "Wir werden eine Anhörung wegen einer möglichen Ordnungswidrigkeit einleiten", erklärt Pressesprecher Thomas Müller auf Anfrage. Laut Amtstierärztin Ute Marx sind die Aussichten auf einen Bußgeldbescheid jedoch gering: "Es wird schwer nachzuweisen sein, dass der Hund gezielt auf den Kater gehetzt wurde." Lege der Jäger Widerspruch ein, müsse der Bescheid vermutlich zurückgezogen werden.
Appell an Jäger: Für Blasius ist die Anhörung ein wichtiges Signal. "Paul war wie ein Familienmitglied", sagt er. Auch deshalb dürfe der Jäger nicht "ungeschoren davonkommen". Blasius hofft auch auf eine Reaktion der Jägerschaft: "So einer ist ja kein Vorbild." Den Weg einer möglichen zivilen Klage wegen Sachbeschädigung will der Tierfreund nicht gehen. "Was bringen mir 50 Euro. Pauls ideellen Wert kann mir sowieso niemand entschädigen."
Datum: 13. Mai 2012 Mehr aus diesem Ressort: Heute in der Trierer Zeitung Autor: Katja Bernardy
Tote Hunde in Trier-Ruwer: Staatsanwalt stellt Ermittlungen ein
Die Staatsanwaltschaft Trier hat die Ermittlungen wegen vergifteter Hunde in Trier-Ruwer eingestellt. Dort hatten in den vergangenen Jahren fünf Hunde offenbar ausgelegte Giftköder gefressen – zuletzt musste Labrador Goldi eingeschläfert werden.
„Es ist eine Frechheit, wie Tiere in unserem Rechtsstaat behandelt werden“, empört sich Hannah Kündgen. „Sie gelten rechtlich als Sache, dabei sind sie vollwertige Familienmitglieder“, findet die 22-Jährige. Der Grund für ihre Entrüstung: Die Staatsanwaltschaft Trier hat das Verfahren gegen einen unbekannten Tierquäler eingestellt, der in Trier-Ruwer vergiftete Köder ausgelegt haben soll. Vier Hunde sollen daran gestorben sein.
Mit dem Einstellen der Ermittlungen ist nun die Hoffnung der Familie Kündgen und der anderen Tierhalter begraben, dass der Hundehasser ermittelt wird und damit die seit 2003 andauernde Giftköder-Serie ein Ende nimmt.
Nachdem Goldi eingeschläfert werden musste, hatte Hannahs Vater, Benedikt Kündgen, Strafanzeige erstattet. Der Familienhund hatte während eines Spaziergangs offenbar einen Giftköder gefressen: In einer Hecke in der Straße Auf Sprung fand Hannah eine Schale mit Fleischstücken, die mit Schneckenkorn vermischt waren.
Benedikt Kündgen ging von vorsätzlicher Tierquälerei aus – da in den vergangenen Jahren im Stadtteil drei Hunde an den Folgen einer Vergiftung gestorben waren, ein weiterer überlebte.
Jürgen Brauer, leitender Oberstaatsanwalt in Trier, sagt: „Allein der Umstand, dass das Gift auf einem Grundstück gefunden wurde, begründet keinen ausreichenden Verdacht, um gegen die Eigentümer des Grundstücks zu ermitteln.“ Zudem gebe es keine Zeugen oder sonstige Beweismittel. „Das Grundstück ist vielmehr frei zugänglich, so dass letztlich jeder die Köder dort hätte auslegen können“, sagt Brauer. Darum sei das Verfahren eingestellt worden.